Volksempfänger Telefunken 231GL von 1932

Alles über Tests und Versuchsaufbauten mit Licht (inkl. unsichtbarer Strahlung) und Hochspannungs- oder Hochfrequenzversuche.

Re: Volksempfänger Telefunken 231GL von 1932

Beitragvon Leonröhre » Freitag 8. Juni 2018, 21:23

Alex hat geschrieben:Hallo Glasei
Appel hat keine externen Speicherkarten. Ich weiss aber nicht wie das Ding intern aufgebaut ist.

Grüsse

Ist genau so schwer (150gramm c.a.) wie ein Hu4w4y das hat die Doppelte Bildschirmfläche)
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Re: Volksempfänger Telefunken 231GL von 1932

Beitragvon Glasei » Sonntag 10. Juni 2018, 12:54

Okay, zunächst zum Freischwinger: 1W auf 25cm Membran geht durchaus zusammen.
So ein (üblicherweise) 2000Ω System braucht nicht allzu viel Leistung, um auf Zimmerlautstärke zu kommen.
Alternative Schaltung - Schon, weil das Original ein Gleichstromer ist, eine bedenkenswerte Idee.
Wenn auch last Choice. Würde hier einen externen Gleichrichter bevorzugen. Einer aus 'nem größeren
PC-Netzteil täte gute Dienste, ohne das Radio in seiner Substanz zu verändern.
Wichtig ist hierbei, keine Elkos hinter den Gleich-riecht-er zu hängen. Erstens ist in der Schaltung ein
Brummfang vorhanden, zweitens hättest du bei zu großen Elkos 300V auf der Leitung, und das
killt dir die Heizfäden. Diese Lösung ist also mit Vorsicht zu genießen. Außerdem wäre hierbei auch
auf korrekte Polarität zu achten, sonst funktioniert's nicht. Wenn du dich tiefer in die Schaltung traust,
setze eine Diode vor die Drossel. Erstmal ohne Elkos. Der Heizkreis bleibt unverändert, geht vor der Diode ab.
Die Röhren sind indirekt geheizt, damit auch tauglich für Wechselstrom-Heizkreise.

Bevor ich es vergesse:
@Leonröhre und @Alex, macht doch bitte zu Handys gegebenenfalls einen Extrafred auf, ja ? Danke. :g)
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Re: Volksempfänger Telefunken 231GL von 1932

Beitragvon Glasei » Samstag 16. Juni 2018, 16:59

Oweia, habe eine Änderung von Leon überlesen:
Was mich am Schaltplan wundert ist, daß Die Dioden - Röhre irgendwie mit in den Empfängerkreis eingekoppelt , falls mans so sagen kann. Die hängt an der Anode an 2 Spulen, eine Paralell mit 300 ohm Widerstand, die Secundärseite der anderen Spule geht in das Gitter der Rens 1823d.

Okay, ich erschlage hier erstmal einen Irrtum. In der ganzen Schaltung ist keine Diode.
Die fragliche Röhre ist eine Triode. Die Spule mit den 300Ω parallel ist die Rückkopplung des Empfängerkreises.
Wo ich ja schon sagte, es ist eigentlich sehr unüblich, das diese auf Festwert läuft. Die RENS 1819 ist ein regelbarer HF Verstärker.
Über diese Regelbarkeit läuft offensichtlich auch die Einstellung der Rückkopplung.
Die andere Seite ist ein gewöhnlicher Trafo, der das Signal auf die Gitterwerte der RENS1823d anpasst.
An diesem Trafo liegt bereits die Tonfrequenz des Senders vor. Oder auch das vorverstärkte Signal eines Plattenspielers.
Je nach Betriebsmodus.

Generell kann ich diesen Schaltplan Nicht nachvollziehen.
Z.B. Frage ich mich, wozu nach dem netzschalter so ne Art Drossel ist- die ist in meinem nicht verbaut .

Die Drossel ist zur Nachglättung der Gleichspannung da. Wenn diese fehlt, hat einer das Gerät bereits bepfödelt.
Ist bei Geräten dieses Alters die ärgerliche Regel. :gevil:
Gleichstromnetze hatten stets einen mehr oder weniger großen Brummanteil.
Den weg zu kriegen, wurden diese Drosseln verbaut.

Falls du noch Bilder von der Verdrahtung und vom noch vorhandenen Aufbau machen kannst, tue dieses doch bitte.
Je detaillierter, desto besser. :g)
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Re: Volksempfänger Telefunken 231GL von 1932

Beitragvon Leonröhre » Sonntag 17. Juni 2018, 14:23

Ich werdde noch Bilder machen , nur Leider bin ich Krank :waste: :sm035: das ist sehr schei... Übrigens fehlt bei mir die Drassel, läßt sich da etwas selber wickeln?
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Re: Volksempfänger Telefunken 231GL von 1932

Beitragvon Glasei » Sonntag 17. Juni 2018, 14:42

Du kannst auch eine mechanisch halbwegs passende Netzdrossel aus einem anderen (Röhren)gerät verbauen.
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