LBL-Schiff Typ: 5211-1996-16 für einen Euronen

Auch Vorstellung eigener Laternen und deren Restauration oder Umbau.

Re: LBL-Schiff Typ: 5211-1996-16 für einen Euronen

Beitragvon Konsumleuchte » Samstag 15. Dezember 2018, 20:10

Hallo Glasei,

du schriebst:
Aber selbst wenn ich Zugriff auf den Leuchtkram hätte, wo soll ich damit hin ? :sos:
Vom Anbauen will ich da gar nicht erst anfangen... :groll:


Na hier in der Runde verteilen und die Leute damit versorgen :sm040: :DD . Abbauen lassen würde Ich sie mir dann vom örtlichen Energieversorger oder besser dessen Subunternehmer, die für diesen arbeiten. Die die Leuchten zwecks der Umrüstung dort sowieso runterholen und technisch viel besser ausgerüstet sind als unser eins :gwink:. So bin Ich zur meiner ersten BG0 und den beiden kleinen, grünen Latschen gekommen. Ist halt nur etwas langwieriger und man muss immer hinterher am Ball bleiben, dass sie nicht in die Tonne wandern. Denn da kommen die gewiss hin, wenn man sie nicht mehr retten kann :gsad: . Das verkündetet mir damals ein Mitarbeiter solch einer Firma. Der zu mir meinte, dass sie die alten Leuchten Container weise voll zur Entsorgung abgeben.

Schöne Grüße

Konsum
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Re: LBL-Schiff Typ: 5211-1996-16 für einen Euronen

Beitragvon Konsumleuchte » Samstag 23. Februar 2019, 20:25

Guten Abend Retter der alten Lichttechnik,

Es ging heute mal ein Stückchen weiter mit der Bearbeitung der riesenhaften Leuchte. Ich habe mich dran versucht mal Aluminium aufzupolieren. Eine langwierige und schweiß treibende Arbeit, wie sich heraus stellte :groll: . Ganze 4 Stunden, habe Ich mit dem bisschen abbürsten und polieren schon verbracht. Ein echter Zeitfresser!

Die drei Einzelteile des Reflektors in unterschiedlichen Bearbeitungsstadien. Links: die noch unbearbeitete Spiegelschale, rechts: das erste Stadium der Aufploierung im gebürsteten Erscheinen und die Mitte: Reflektorboden im zweiten Stadium der Aufpolierung. Schon leicht glänzend.
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Der Reflektorboden wurde ebenfalls erst abgebürstet und vom gröbsten Dreck und oxidierten Material befreit. Mit einer Topfbürste an einer Bohrmaschine. Bestückt mit weichen Kunststoffbortsen, um keine Riefen in das Material zu reißen. Danach wurde alles nochmal stunden lang mit einer Filzscheibe und Schleifpaste gereinigt und erstmalig poliert. Das gute daran ist, dass dieser jetzt mehr glänz als das Original, weil dieser beschichtet wurde. Das schlechte daran aber ist, dass die Beschichtung runter musste um den Boden überhaupt polieren zu können :gsad: . Die vollkommen angelaufene Beschichtung lässt sich nämlich nicht aufpolieren. So glänzt dieser jetzt zwar mehr, Erscheint aber dunkler als zuvor.
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Die erste Spiegelschale wurde von mir schon mal abgebürstet. Hier allerdings mit einer Flex anstatt mit der Bohrmaschine bearbeitet. Sie hat einfach mehr power und schafft mehr an Fläche. Hier wurde eine Filzmoppscheibe mit der feinsten Körnung benutzt, was das spätere polieren auch gleich erleichtern soll, weil die Oberfläche nach dem schleifen schon sehr glatt erscheint. Auch hier musste die ehemals hochglanzverspiegelte Beschichtung runter, weil diese sich nicht polieren ließ. Der Reflektor lief an den bearbeiteten Stellen mit der Filzscheibe einfach nur schwarz an. So musste diese also auch runter, was wiederum immensen Staub und Dreck verursachte. ( Hust, hust..)
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Nochmal etwas näher! Die dunkleren Punkte auf der Oberfläche sind Stellen an der die Beschichtung schon durch den Rost (also durch oxidieren des Alu's) zerfressen worden ist und das darunter liegende Trägermaterial angegriffen wurde. Das Aluminium der Reflektoren lässt sich sehr schwierig bearbeiten und man muss die ganze Zeit konzentriert bleiben. Man kann keinen großen Druck ausüben, ohne das Material zu verformen und an den Kanten bleiben die Polierscheiben gerne hängen und die Teile schlagen einem ins Gesicht oder verformen sich stark, weil die Polierscheibe kurz hängen blieb :gsad: . Das Aluminium ist empfindlich und einfach zu dünn und weich. Absolut nichts für einen Anfänger.
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Hier im Vergleich die noch völlig angelaufene und stumpfe Spiegelschale der unbearbeiteten Seite.
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Ein kleiner Größenvergleich! Die eine Spiegelschale der GFK-Leuchte ist schon größer als die wieder sauber und fit gemachte ungarische Ti-Ba 250W . Da weiß man dann, was man nach stundenlangen schleifen und polieren gemacht hat (schwitz).
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Schöne Grüße

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