Es geht doch ohne Quecksilber!

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Es geht doch ohne Quecksilber!

Beitragvon stefan » Mittwoch 10. April 2013, 16:43

Hier findet ihr einen interessanten Beitrag zu neuen Entladungslampen.

Gruß Stefan
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Re: Es geht doch ohne Quecksilber!

Beitragvon djtechno » Mittwoch 10. April 2013, 20:27

Coole Sache :sm023: Zumal diese Leuchtstoifffreien Gesentladungslampen stets ein schönes, brilliantes Licht machen (weiß man ja von HMI,XBO und HID) :sm023:

Also nie wieder trübes weißes Licht von schlechtes ESLS oder billigen LEDs.
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Re: Es geht doch ohne Quecksilber!

Beitragvon rigo » Mittwoch 10. April 2013, 21:02

Hi!

Was mich an all den Beiträgen über die Lampe nervt ist - nix is neu! Elektrodenlose Lampen gibts mindestens schon 50 Jahre und quecksilberfreie-elektrodenlose auch schon seit einigen Jahren! Auch mit sehr gutem Licht!

Einzig die doch recht kompakte Bauweise ist interessant!

Ich möchte nur nicht wissen,was die Leute sagen werden wegen des Elektrosmogs - der ist denen ja schon bei normalen Energiesparlampen zu hoch!

Grüße
Rigo
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Re: Es geht doch ohne Quecksilber!

Beitragvon stefan » Mittwoch 10. April 2013, 21:11

Klar isses von der Funktionsweise ne Induktionslampe. Aber irgendwie sind einige Feinheiten wohl doch neu nach aktuell 2 Jahren Entwicklung. Gut, man äußert sich hierbei jetzt auch nicht über die Menge der eingekoppelten Mikrowellenleistung, aber zumindest scheinen diese Lampen keine Strahlungsabschirmung zu benötigen. Kann man zumindest annehmen, nach dem was im Beitrag zu erkennen ist. Mal sehen, was uns da genau erwartet. :g)
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Re: Es geht doch ohne Quecksilber!

Beitragvon HQI-TS » Mittwoch 10. April 2013, 21:31

grig mit dem Link nur nen weissen Bildschirm ?
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Re: Es geht doch ohne Quecksilber!

Beitragvon stefan » Donnerstag 11. April 2013, 04:03

HQI-TS hat geschrieben:grig mit dem Link nur nen weissen Bildschirm ?

Stimmt... habs jetzt noch mal aktualisiert. :gwink:

Falls es wieder nicht gehen sollte: 3sat Mediathek, nano vom 08.04.
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Re: Es geht doch ohne Quecksilber!

Beitragvon djtechno » Donnerstag 11. April 2013, 12:39

Ich hatte gestern auch nur nen weißen Bildschirm habs dann "von Hand" den titel gegeoogelt.

Ja,stimtm,der Testaufbau ist ohne Abschirmung. Aber das Verkaufsprodukt könnte man sicherlich abschirmen um keine nennenswerte Abstrahlung mehr zu haben.

Das Magntron scheint ja s breit zu sein, wie heutige ESL-sockel, sprich wird auf das E14/E27 Gewinde draufkommen und etwas überstehen. In der Mitte sitzt ja dieses Halogenbirnengroße Entladungsgefäß. Dann setzt man eine mit dünnen Metalldrähten durchzogene Glaskuppel drauf. Im Resultat hat man dann in etwa die Bauform einer 60 watt birne, paßt dann ja überall rein und es wäre geschirmt. Man könnte durch messen des Giterwiderstandes im Abschirmglas per Komparator dann sogar Glasbruch detektieren und abschalten

Interessant ist das Leuchtmittelja eigentlich primär als E14/E27-Replacement für bestehende Leuchten. Der Wirkungsgrad und Lebensdauer sowie die Schaltfestigkeit und sofortige Helligkeit beherrschen ja auch leds. Aber leds brauchen Kühlung, also entweder neue Leuchten aus Metallkorpus mit festen leds, oder übergroße Replacements mit fettem Kühlkörper in große offene Leuchten. Kompakte, enge Leuchten, für Glühbirnen gebaut, sind für led-replacement ungeeignet, weil diese ja nicht heiß (nur warm) werden dürfen. Hie rhatte ma also entweder mit <=1,5 Watt zurechtkommen müssen oder esl nehmen müssen, die aber eben schnell hops gehen, langezum starten brauchen, nicht schaltfest sind und quecksilber enthalten.

Hier könnte so eine dieser 11,5 Watt Induktionslampen ja dann prima dienste tun. Paßt rein, darf heiß werden, ist kompakt, schaltfest und sofort hell und hält so lange wie LED.

Weiterer Vorteil: unabhängigkeit von seltenen Erden (es sei denn es steckt halbleiterelektronik in der "ansteuerung" drin), aber glaube ein MAGNETRON ist ja eine Röhre, es ginge also theorethisch halbleiterfei, oder? Eine mikrowelle braucht ja auch eigentlich keine Halbleiter, außer wenn eine digitaluhr drin ist?!

Das ding ist also eine Retrofit geschichte.

ja, daß es nicht neu ist, war mir auch klar, Vorbilder sind ja ganz klar.


1. Gasentladungslampen ohne Quecksilber,wie NA NDL (HG-Frei aber nicht weiß, sondern gelb leuchtend,außerdem mit mindestens 18 Watt andere Leistungsklasse, zu "heftig" für normale Wohnnutzung, Anlaufzeit und braucht elektroden)

2. Die Schwefellampe. Auch Quecksilber frei, ungiftig, Induktionslampe, Leistugnsklasse und Baugröße aber UM WELTEN über diesem Produkt, da müßte man ja eine leuchte für ein Komplettes Bürogebäude nehmen und das Licht über Lichtleiter verteilen.

3. Eine vor 2 Jahren im Labor vorgestellte Mikrowelleninduktionslampe, identisches Funktionsprinzip, aber nicht unter 20 Watt herstellbar, sauteuer und Globig

4. Leuchtstoff-Induktionslampen (Wie ESL, nur ohne Elektroden, Elektromagnetische Induktion, haben leider Quecksilber, Leuhtschicht und Anlaufzeit, aber halten (theorethisch) 100000 Stunden, sofern der Hersteller es zuläßt)


Was ist also neu?

Ganz einfach:

1. Die kompakte Bauweise (Vor zwei Jahren um Welten globiger)
2. Die "passende" Leistugnsklasse für Wohnräume (vor 2 Jahren gings (Mit brauchbarem Wirkungsgrad) nicht unter 20 Watt, noch früher nicht unter etlichen Kiloatt)
3 Die offenbar nun preisgünstige Fertigung (vor 2 Jahren und länger schweineteuer)
Zuletzt geändert von djtechno am Donnerstag 11. April 2013, 12:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Es geht doch ohne Quecksilber!

Beitragvon stefan » Donnerstag 11. April 2013, 12:47

Und das dann für 8 Euro? Da hab ich meine Zweifel! :gwink:
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Re: Es geht doch ohne Quecksilber!

Beitragvon djtechno » Donnerstag 11. April 2013, 13:01

Man muß, wie immer warten,was die Hersteller draus machen. Während man im Profibereich (Da kann man für diese "Zuverlässigkeit" auch fett abkassieren, z.B. in AKWs, wo man später wegen der Strahlung nix mehr Reparieren kann) durchaus sehr langlebige Dinge fertigt, will die Industrie dem Endkunden ja ums verrecken nix langlebiges in die Hand drücken, da ein Kunde, bei dem die Geräte ewig halten eben kein Kunde mehr ist. Also wirds auch hier, wie bei LED und ESL auch, im Endkundenbereich viel Murx geben mit Künstlichen Schwachstellen (Schlatnetzteil vorm Magnetron mit schlechten Elkos oder moderat überlastete Magnettronröhren, die nach 3 Jahren durchbrennen). Auf der anderen Seite gibts bei LED contra ESL ja eben doch die Tendenz, daß LED-Leuchtmittel BEI GLEICHEM PREIS meist drei-viermal so lange halten, wie ESL. Also wird am ende doch nicht alles mit Gewalt "Gleich scheiße" gemacht. Es bleibt also Hoffnung, daß der Endkundenrotz dann zumindestens zuverlässig seine zweieinhalb bis drei Jahre funzelt bei 3std/Tag (Wobei die 30 jahre wünschenswert währen, aber das werden OSRAM und co.sicher nicht zulassen :( )
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Re: Es geht doch ohne Quecksilber!

Beitragvon Arne » Donnerstag 11. April 2013, 19:23

Bin ja mal gespannt, wie die Dinger sind, wenn sie Marktreif sind.
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