Gartenbeleuchtung

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Re: Gartenbeleuchtung

Beitragvon Löffel » Sonntag 5. März 2017, 23:26

Topfleuchte hat geschrieben:Bei mir soll die RSL dann jeden Abend leuchten.

Diese Schraube oben, die ist dich bei dir schwarz lackiert, wenn ich das richtig sehe? :ggeek:

Ich bin am überlegen ob ich die in zuge der Lackierung meiner Topfleuchte auch gleich mit schwarz anstreiche.

Bei mir ist sie zwar grau, allerdings habe ich schon einige RSLs gesehen, die hier eine schwarze Schraube hatten.


Diese Spezialmutter (in Pilzform) für das Dach war füher auch in grau lackiert. Bei der Umstellung auf die glavanische Oberflächenkonservierung
wurde bei dieser Mutter vermutlich auch nur ein entsprechdes Verfahren benutzt, damit hier nicht mehr lackiert werden muss.
Entweder Phosphatierung oder Brünierung, fallen mir da spontan ein. Hab so eine Mutti leider noch nicht in der Hand gehabt. :gsad:
Also schwarze Muttern sind bei den späteren RSL Leuchten durchaus üblich. Ebenso schwarze Flaschabdeckungen aus Plastik für den Mast.
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Re: Gartenbeleuchtung

Beitragvon Matthias » Montag 6. März 2017, 02:04

Moin Löffel,

jetzt muß ich dich aber mal berichtigen.. :g?
Für ne NA 70 sind 10müF vorgesehen,und ich habe schon jahrelang 220V Kondis in verschiedenen Ausführungen in Betrieb!
Wenn die platzen,ham die Feuchtigkeit gezogen,weil sie jahrelang aus waren,aber das passiert nicht jedesmal!Es kann und ist mir auch schon passiert.

Ich hab mir ne 10er geholt,von diesem Anbieter,die sind io,weil die trocken gelagert sind..
Und die sind ja auch bis 250V ausgelegt und das sollte reichen.. :g)

Gruß
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Re: Gartenbeleuchtung

Beitragvon Löffel » Montag 6. März 2017, 23:00

Moin Matthias,

für eine NA70 Lampe sind die 12µF zur Kompensation schon zu DDR Zeiten üblich gewesen. Das wurde auch so ab Werk in den Leuchten verbaut.
Aber ich weiss natürlich auch, das es bei Stefans Katalogen hier eine Info von Narva existiert wo hier auf Seite 27 , die 10µF empfohlen werden.
Kann aber eher ein Druckfehler sein bzw. sich in der Praxis draußen später wieder geändert haben.

Zur Thematik mit neuen 220V MP-Kondis die hier unvermeidlich platzen hab ich schon mit ALF2000 philophiert, man könnte hier das Problem evtl. umgehen
wenn man nicht gleich die volle Netzspannung auf die Kondis gibt. Sondern diese erst langsam daran gewöhnt. In etwa so, wie man bspw. alte Batterien
wieder versucht zu regennerieren. Also zu Beginn die Kondis nur mit 100V belastet und dann langsam erhöht bis man hier bei 220V angekommen ist.
Das die MP's hier Luft oder gar Feuchtigkeit ziehen oder glaub ich nicht so richtig, die sind doch abgedichtet. Oeligen Auslauf hatte ich noch nicht.
Daher tippe ich eher auf eine zu lange (Über)Lagerung. Ein langer unbenutzter Zustand macht den MP Kondis vermutlich einfach zu schaffen.
Wenn dann gleich noch 230V hinein gehen macht es hier einfach mal Zissssssssssssh.....PENG!!! :o

Matthias, ich hab auch MP Kondis die bei mir in Betrieb sind. Nur diese MP's sind nicht Neu, sondern bereits 35 Jahre alt und funktionieren einwandfrei.
(durchgemessen versteht sich) Diese MP's waren jedoch immer in voller Benutzung. Von daher hab ich mich hier evtl. nicht richtig ausgerückt.
Ich meinte hier eher wenn man neue noch unbenutzte MP Lagerware kauft. Ob das nun ein reines MP Problem ist oder hier auch noch die 220V so stark
ins Gewicht fallen beim Platzen, bleibt leider Spekulation. Da die MP's vorrangig für 220V Netzspannung gebaut sind.

Die MKP Typen sind ja für 250V plus einer +/- Toleanz gebaut. Aber auch die MKP's können ganz schön hier stinken wenn die abrauchen.

Grüße :g)
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Re: Gartenbeleuchtung

Beitragvon Martens » Montag 6. März 2017, 23:08

Diesen Prozess der Formatierung kenne ich eher von Elkos, wenn diese lange unbenutzt waren.
Aber wer weiß, schaden tut die langsame Gewöhnung an die Betriebsspannung sicher nicht, besser als die Dinger als Knallkörper zu nutzen.......
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Re: Gartenbeleuchtung

Beitragvon Matthias » Mittwoch 8. März 2017, 03:15

Moin Löffel,

ob nun 12 Fahräder oder 10 kommt warscheinlich auf das Alter der Leuchten an!Bei den SLS85 NA70 mit LR sind 10er verbaut!Und das hab ich mehrfach!
Das kann natürlich sein,daß die das korrigiert haben,da die NA-VG´s über die Jahre angepasst wurden!

12er sind mir für NF 125 bekannt und wenn die in älteren RSL sind,kann das sein,das die beim Umbau dringelassen wurden..? :g?
Ich hab aber ne ´84er NA 70 RSL im Original mit verzinkten Chassie,da werd ich mal nachgucken. :g)

2 Stück von den neuen 10ern hab ich übrigens in der NA 150 Reichsbahnleuchte in meinem Wohnzimmer in Betrieb!
Weil da ja kein 20er von der Baugröße reinpasst,und die vom Werk aus nie kompensiert wurden..!? :greek:

Und bis jetzt keine Probleme! :gwink:

Wo hast du denn die negativen Erkenntnisse her?

Würde mich echt interessieren,weil ich eigentlich von den RFT überzeugt bin!! :g)
Und dicht sind die nicht!Bei den größere,z.B. ab den 18ern ist ein Loch zum Druckausgleich da,falls es zum Kurzschluß kommt,und die Fahnen im Inneren abreißen.
Wenn die 25 Jahre oder mehr am Netz sind,pasiert nix,außer das die Kapazität ab nimmt.Die bleiben eben immer warm.. :gcool:

Gruß
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Re: Gartenbeleuchtung

Beitragvon Matthias » Mittwoch 8. März 2017, 03:54

Fällt mir grad ein;MKP´s sind trocken,MP´s mit Öl,deshalb auch der größere Alubehälter!

Übrigens,auf deinem von Stefan´s Katalogen angegebenen Link,ist auf Seite 25 schon nen 10er Kondi für NA70 angegeben und das im Jahre ´82,als die rauskamen!
Allerdings für NF 125 auch..? :g?

Gruß
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Re: Gartenbeleuchtung

Beitragvon Löffel » Mittwoch 8. März 2017, 22:46

Moin Matthias :g)

Ja MKP sind diese "leichten" trocken Kondis mit Miniloch in der Sicke. MP's die etwas dicken und "schweren" Kondis, meist sogar mit 2x Sicken
aber ohne Loch. (Hier im Vergleich der Nennwerte untereinander gesehen.)

Mit den MKP Kondis habe ich so gut wie keine Probleme, egal ob die hier von RFT oder anderer früherer RGW Hersteller sind. Aber MP's als unbenutze
Lagerware oder länge Zeit unbenutzt, neigt zu 99,99% zum platzen nach dem Anlegen an 230V Netzspannung. Einer oder auch mal zwei, drei Kondis
können da ein Serienausrutscher sein. Aber bei weit über 15 Stück ist es keine Serienmacke mehr! Egal ob da nun Kondensatorwerk Gera von '77 oder
RFT 1982 drauf steht. Egal welcher Wert von 4µF bis 25µF, die MP' Kondis platzen da schneller als die Lampe hochläuft!! :sm021:
Kleine Werte platzen hier im Minutentakt!! Zweistellige Werte (18;25µF) halten schonmal 2-3 Stunden. Die MP Kondis sind hier auch alle
unterschiedlicher Baujahre gewesen. Ein Serienfehler kann also so gut ausgeschlossen werden. Die Ursache des vorzeitigen platzens muss hier
mit der zu langen Lagerdauer über Jahrzente zusammen hängen?? Eine andere Erklärung hab ich bisher nicht in Erfahrung bringen können.

Kauf dir mal zum Spass neue MP Kondis, z.B. die hier vom Kondensatorwerk Gera und probiere es selbst. (exakt diese hier habe ich aber nicht gekauft)
Meine letzen unbenutzten MP's wandern nun ins Museum. Schade!! , nur die Mülltonne produziert! :gcry: :gcry:

Grüße
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Re: Gartenbeleuchtung

Beitragvon Matthias » Donnerstag 9. März 2017, 00:34

Moin Löffel,

danke für die ausführliche Erklärung! :sm023:

Wenn du solche Erfahrungen gemacht hast,dann glaub ich dir das!Und stimmt,neue MP´s hab ich nicht!Nur welche von ´76-´78 und die waren 30 Jahre und mehr im Einsatz!
Bekräftigt aber die Theorie und auch Erfahrung von Ingo K,das die im Ruhezustand über Jahre ganz langsam Feuchtigkeit ziehen!

Später waren doch dann nur noch MKP´s als Leuchtenkondis im Einsatz,oder?
Also ham sie ja das Problem anscheinend erkannt und darauf reagiert!? :g?

Und die 10er in der Reichsbahnleuchte sind ja die MKP´s! :g)

Gruß
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Re: Gartenbeleuchtung

Beitragvon Matthias » Donnerstag 9. März 2017, 00:42

Habe grad nach gesehen,das ist der Verkäufer,wo ich die 10er MKP´s gekauft hab.
Und er hat die auch noch im Angebot!Für den Preis io.. :g)

Gruß
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Re: Gartenbeleuchtung

Beitragvon Löffel » Donnerstag 9. März 2017, 21:45

Matthias hat geschrieben:
.........Später waren doch dann nur noch MKP´s als Leuchtenkondis im Einsatz,oder?
Also ham sie ja das Problem anscheinend erkannt und darauf reagiert!? :g? ......


Also genau kann ich es nicht sagen, aber ich vermute mal das hier der vorrangige Einsatz nur dem ökonomischen Fortschritt geschuldet war?
Die MKP's sind kleiner, leichter, ölfrei und fast unkaputtbar. Haben die MP Kondis etwa einen Vorteil gegenüber den trockenen MKP Kondis??

Also wurden die MP Kondis hier zum Auslaufmodel. Ich kenne auch keine MP's mit Datum Ende 80er Jahre, das waren immer alles MKP Kondis.
Mein ältester MKP ist von 1978, unbenutzt und funzt auch nach knapp 40 Jahren einwandfrei. Der jüngste MP ist hier von 1981 aber gut benutzt.

Grüße :g)
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