Lichtstomangaben bei O*SRA*M

Themen zu Gasentladungs-Lichtquellen.

Lichtstomangaben bei O*SRA*M

Beitragvon magslight » Freitag 7. Juli 2017, 18:41

Hallo zusammen,

bin dabei auf meiner Seite die Lichtstromentwicklung der typischen Leuchtmittel der Strassenleuchten zu sammeln. Mir fehlen leider passende Werte zu manchen Jahren.
Hier der Link: http://westdeutschestrassenleuchten.npa ... akten.html
Brauche nur Werte zu Osra* Leuchtmittel, da es ersten tatsächlich Unterschiede zwischen den Herstellen gibt und mehrere Hersteller aufzulisten macht zu viel Aufwand.
Die Daten können unter Angabe +/-2 Jahre ,der von mir festgelegten Jahresangabe ,aufgeschrieben werden.
Vielen Dank im Vorraus für jede Hilfe.

PS.: Lumenangaben für die GIGANT Leuchtmittel würde ich auch annehmen. (Habe bisher nur sehr wenige Angaben dieses Leuchtmitteltyps)
Suche HQLS/HRLS Leuchtmittel bis einschließlich 250W, ebenso HRL Leuchtmittel mit alter Kolbenform
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Re: Lichtstomangaben bei O*SRA*M

Beitragvon Alex » Freitag 7. Juli 2017, 20:33

Was meinst du mit GIGANT leuchtmitteln?
Und was ist eine HQS?
Grüße
Ihr habt Lampen, Leuchten oder Starter die ihr nicht mehr braucht oder wollt?
Dann gebt Sie mir, ich bin besser als jede Sammeltonne. :)
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Re: Lichtstomangaben bei O*SRA*M

Beitragvon magslight » Freitag 7. Juli 2017, 22:10

GIGANT Leuchtmittel sind Xenon-Langbogen-Lampen XQO z.B. als 20000W Ausführung. Gabs bei Siemen* häufiger in der Straßenbeleuchtung für Autobahnen/ Große Plätze.
HQS Leuchtmittel sind Sonderformen der HQA mit Sonderglas, die die sichtbare Strahlung durchlassen (also "normales" Licht und langwelliges UV). Dieser Lampentyp wurde für die Chlorierung,Lichtechtheitsprüfung benutzt und auch zum Ausbleichen (z.B. Elfenbein und Zelluloid). Waren genauso hell wie HQL/HQA.
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Re: Lichtstomangaben bei O*SRA*M

Beitragvon Martens » Samstag 8. Juli 2017, 13:01

Die Langbogenlampen kenne ich nur als HQI von z.B. Osram. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man eine vergleichsweise problematische Technik wie Xenon dafür benutzt würde (Lichtausbeute, Gleichstrombetrieb, Lebensdauer).

Falls es diese sein sollten, solange gibts die noch nicht, ich schätze max. 25 Jahre.
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Re: Lichtstomangaben bei O*SRA*M

Beitragvon magslight » Samstag 8. Juli 2017, 16:13

Ne die gabs seit ende der 1950er Jahre (in Leuchten) ab 10000W bis später 20000W. Diese Lampentypen waren alles Einzelanfertigungen . Irgendwann in den 1970ern gab es diesen Typ nicht mehr. (1971 konnte man den auf jeden Fall bei OSR'M noch kaufen). HQI (/Quecksilber-Jodid-Dampflampen)Leuchtmittel sind wieder was anderes.
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Re: Lichtstomangaben bei O*SRA*M

Beitragvon Matthias » Samstag 8. Juli 2017, 23:37

Ihr meint Xenon-Langbogenlampen,gab´s auch in der DDR mit 10KW in den "Halle´nser" Leuchten..

Gruß
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Re: Lichtstomangaben bei O*SRA*M

Beitragvon magslight » Donnerstag 30. November 2017, 19:55

So, hab die Tabellen halbwegs füllen können.
Die Entwicklung ist interessant. Hier nochmal der Link: http://westdeutschestrassenleuchten.npa ... akten.html
Die Daten stammen alle von OSR*AM bzw. SIEME*NS, das O. inne hatte.
Kurzes Fazit von mir: Allgemein wurden die jeweiligen Lampen teils deutlich verbessert in Sachen Lichtstrom. Allerdings gibt es da Eigenheiten, die mir aufgefallen sind und ich kurz aufzeige.
Die Glühbirnen für Allgemeinbeleuchtung (sind keine Entladungslampen- werde aber deswegen keinen extra-Beitrag anfertigen,) wurden im Vergleich zu allen anderen Leuchtmitteln am wenigstens "heller".Die meisten wurden nicht weiterentwickelt in Punkto Lichtstromabgabe. Ab den 1980ern, weiß noch nicht genau wann, wurden ausgerechnet die 15W Leuchtmittel dunkler. Statt bis 1970 120 Lumen, 1990 nur noch 90 Lumen. Woran kann das nur liegen? Kam in den 1980ern etwa ein anderes Leuchtmittel in etwa der Leistung um 15W heraus, was besser ausschauen sollte als eine Standard Glühbirne? :green: ?? Irgendwas mit D..

Bei den Leuchtstofflampen/Leuchtstoffröhren/Quecksilberniederdruckdampflampen tat sich mehr in Sache Lichtausbeute. Bis 1970 wurden ziemlich alle Leuchtmittelleistungen heller (mehr Lumen/Watt). Allerdings gab es da wieder was auffälliges:
1970 hatten folgende Varianten folgende Lichtausbeuten, 1985 folgende Lichtausbeuten:
L40W/20 3200lm 3000lm
L65W/20 5100lm 4800lm

An was kann das liegen? Was gab es hier neues in den späten 1970er Jahren? Irgendwas mit einer 8..
Bei den U-Röhren war das übrigens nicht so, da es keine andere Version vor 1990 gab.

Das ganze wiederholt sich natürlich auch bei der Quecksilberdampflampe HQL.
1978 hatten die Standard HQL Leuchtmittel eine höhere Lichtausbeute als gleiche Versionen 1985.
Da kann mir keiner erzählen, dass das an den Leuchtstoff liegt. Yttrium-Vanadat Leuchtstoff wurde schon 1978 verwendet.
Das versteh ich nicht. Die DE LUXE Leuchtmittel gab es schon vorher.

Bei den Xenon-Hochleistungslampen XQO gab es nur eine Unregelmäßigkeit, die ich mir aber mit was anderen erklär. Die XQO 20000W hatte 1958 550000lm und 1967 nur noch 500000lm. Hierbei glaub ich, dass die Lebensdauer verlängert wurde und dadurch das LM "dunkler" wurde. Die Lebensdauer war echt verdammt kurz . Ist aber nur eine Vermutung von mir.

Die letzten Auffälligkeiten gab es bei den Natriumhochdruckdampflampen. Und zwar dass 1990 die Standardausführungen (in meiner Liste mit * gekennzeichnet) deutlich dunkler wurden und man plötzlich zur SUPER Ausführung greifen musste um auf gleicher Lichtstromhöhe zu bleiben. (Die tatsächlichen Lichtstromangaben der dunkleren Standard-LM von 1990 sind an der Stelle nicht von mir aufgeführt.)
Sieht für mich eigenartig aus. Kommentieren will ich diesen Vorgang von OS*RAM nicht.

Habt ihr Daten für mich, die in den Listen noch fehlen?
Habt ihr bei anderen Leuchtmittelherstellern auch solche "Auffälligkeiten" entdeckt?
Hat wer von euch mal die Leuchtmittel dieser Zeit tatsächlich gemessen? Bei manchen LM kommt mir die Angabe erlogen und erstunken vor..
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