TESLA UVK 400

Themen zu Gasentladungs-Lichtquellen.

TESLA UVK 400

Beitragvon Olav » Samstag 15. September 2018, 10:44

Hallo zusammen,

kein Leuchtmittel für die Straßenbeleuchtung, sondern eine reine Strahlungsquelle für UV.
Der Strahler UVK 400 von TESLA. Gebaut wurden diese Strahler in den Wattagen 125W, 250W und 400W. Zu betreiben mit einem der Wattage entsprechenden Vorschaltgerät für Quecksilberdampflampen.

Bild

Sehr wichtig: das Tragen einer Sonnenbrille, denn sonst kommt garantiert das „Sandmännchen“ in die Augen.
Die Haut reagiert da ebenfalls empfindlich in der Nähe, wie Sonnenbrand.


Freundliche Grüße

Olav
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Re: TESLA UVK 400

Beitragvon Konsumleuchte » Sonntag 16. September 2018, 21:38

Hallo und guten Abend Olav,

sehr interessantes Stück Lichttechnik :g) ! Normalerweise sind die freiliegenden Quarzbrenner zum betreiben doch immer in 2-seitig gesockleten Fassungen unter zu bringen. Diese recht massiv erscheinende Methode mit der einseitig gesockelten Lösung gefällt mir ausgesprochen gut. Mich würde dazu noch interessieren wo solche Leuchten zum Einsatz kamen?

Schöne Grüße

Nico
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Re: TESLA UVK 400

Beitragvon Olav » Montag 17. September 2018, 05:46

Hallo Nico,

diese UV-Brenner waren zum Beispiel für den Einsatz in einer Höhensonne vom Typ MIKROLUX aus der CSSR verwendbar:

Bild

So könnte das dann aussehen. So ein Teil habe ich aber (noch) nicht.

Freundliche Grüße

Olav
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Re: TESLA UVK 400

Beitragvon Bitburger » Montag 17. September 2018, 07:12

Hi Olav

interessantes Stück Technik, in der Tat! Danke fürs Zeigen.

Ich war gestern beim Lesen schon verwundert, weil ich bisher kein "richtiges" UV-pendant zu den "HQL" kannte und immer meitne, die Gründe zu kennen!

-->
Für UVA-Licht gibt es ja die bekannten "Schwarzlicht"-Röhren, und eben das ganze als "HQV".
Bei UV-C-Strahlern die klassischen Röhren (u.a. T8), ohne Leuchtstoff und mit Quarz-Rohr statt Mineralglas...aber eben keine Technik für "HQL"...bis jetzt!
Deine Leuchte schliesst die Lücke.

Der Widerspruch bestand für mich aber darin, dass die scharfen Hg-Banden der Niederdruck-Entladung im UV-C (ca. 255 nm? muss nachsehen!) mit steigendem Druck verschwinden.
(weil die Nachbar-Atome, sofern nicht im angeregten Zustand, diese Strahlung sofort wieder absorbieren. Und Nachbarn gibt es ja mit steigendem Druck immer mehr...)
Dies kann man bei den HQL mit Leuchtstoff beobachten, so schön rot wie gleich nach dem Zünden leuchten sie nur am Anfang, bis der Druck im Brenner gestiegen ist.

Aber wenn nun die Höhensonne gezeigt wird, passt das trotzdem zusammen:
Es geht nicht um Entkeimen sondern ums Braun werden ;-) Glaube, O'RAM hatte auch mal sowas im Programm, wenn ich es im Katalog von 2001 noch finde,
mache ich ein Foto.


Gruß Christoph
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Re: TESLA UVK 400

Beitragvon Konsumleuchte » Montag 17. September 2018, 16:57

Hallo Olav und Christoph,

@Olav:
aaahhhhh, Okay! Das erklärt die so massive und stabile Bauweise: aus der guten alten sowjetischen Produktion stammend. Diese Höhensonnen kenne Ich auch von den DDR-Beständen des VEB Telta Zella - Mehlis, die Telta Sonne. Diese sehen deiner gezeigten Höhensonne sehr ähnlich. Die Lampen darin sind aber eben zweiseitig gesockelt. Meine Mutter kannte diese noch gut aus ihrer Kindheit und musste davor, immer im Kreis laufend, mit einer dafür geschaffenen Brille, vorüber gehen. Die Strahlung dieser Lampen ist daher anscheinend nur sehr kurzzeitig als "gesunde Bräunung" zu verstehen.

Ich dachte vom Aufbau dieses Konstruktes erst eher an eine Montage in einem Tank oder ähnlichem. Zur üblichen Entkeimung oder so. Indem man diese Lampen durch eine runde, kleine Öffnung in das Innere gesteckt und verschraubt hätte :sm_idea: .

Schöne Grüße

Konsum
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