KVG's aus 220V~ - Zeit am Netz von heute-> o.k.?

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Re: KVG's aus 220V~ - Zeit am Netz von heute-> o.k.?

Beitragvon Leonröhre » Freitag 4. Mai 2018, 21:40

Bitburger hat geschrieben:Hi, danke Euch. Ja, das ist ein sehr gutes Argument, große Teile der alten Straßenbeleuchtung funktionieren bis heute, wenn man sie
denn nicht aus anderen Gründen umgebaut hat.

Habe während ich für den Beitrag hier auf Freischaltung gewartet habe, nochmal etwas recherchiert und
irgendwo gelesen, dass die Leistung "grob quadratisch steigt".

Könnte mir das höchstens via P=U*I erklären, wenn man nun annimmt dass bei höherer Spannung eben auch mehr Strom fliesst.
Also GROB eben genährt via:

(U+ein wenig mehr)*(I+ein wenig mehr) ~(ein wenig mehr)²...andere Terme des Binoms mal ausser Acht gelassen

Also, von 230V (worst case 220V-Zeit) auf 250V (worst case heute) wären etwa 18% mehr Leistung, die in der Lampe umgesetzt wird.

In diesen Tagen messe ich hier in der braunschweiger Wohnung nur müde 218-220 V aus der Steckdose,
zu hause sind es bisher seit 2002 stichprobenartig gemessen immer ziemlich genau 230V gewesen, also
weit weg vom "worst case".

Aber 20% mehr Leistung sollten sich evt. doch durch eine verkürzte Lebensdauer bemerkbar machen.

Mist, hab keine Lust jetzt immer auf die Netzspannung zu achten, möchte aber auch nicht ohne Not die alten und eben ORIGINALEN
Drosseln aus den schönen BEGA Strahlern werfen...

Man könnte mal schauen ob es eine Statistik gibt, wie viel der Zeit seit 230V-Vereinheitlichung tatsächlich mehr als 230V angelegen haben.

Vielleicht sollte man vor Dauerbetrieb nicht mehr verfügbarer Leuchtmittel dann doch umbauen?
Für eine 125W Leuchte habe ich das gestern schon gemacht, da wurde mir das alte KVG gefühlt zu warm...allerdings
schon bei obigen 220V, kann sein, dass es hier wirklich nur an der Drossel selber lag.

Gruß Christoph
Ich könnte mit meinem Multimeter den Induktiven Blindwiderstand messen, dann berechnen wieviel mehr fließt. Kann aber noch ein weilchen dauern...
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Re: KVG's aus 220V~ - Zeit am Netz von heute-> o.k.?

Beitragvon Leonröhre » Freitag 4. Mai 2018, 21:58

Matthias hat geschrieben:Moin Ingo,
schön das du dich auch mal wieder zu Wort meldest. :g)
Was auch geht und ich bei "wertvollen" alten NA´s mache,einfach ein VG mit einer Leistungsklasse geringer verwenden!

NA250 auf VNHD 175
NA175 auf VNHD 150

Oder aber auf Leistungsreduzierung,wenn vorhanden.
Bei Massenware oder China-Müll voll drauf,da gibt´s keine Gnade.. :gwink:

Gruß
Mann könnte vor die Drossel nen berechneten Widerstand schalten, dann Währe das 220/230 V problem EIGENTLICH gelöst, doch wie sieht es aus wenn z.b. Eine Leuchtstoffröhre kaputt ist und nurnoch an den enden glüht? Das würde den Widerstand dann doch überlasten, vielleicht kann man das durch erhöhte Widerstands- Verlust Wattzahl z.b dem doppelten Wert ausgleichen?
PS: Ich habe noch original Siemens Drosseln Anfang 60-er in einer Wannenleuchte vo nSiemens im einsatz. Die Röhren glühen etwas heller beim Startvorgang, hat mir aber keine probleme gemacht. Bei den Modernen 18 w leisten wird meist fast nicht mehr geheizt, und die röhre blinkt und leuchtet blau an den enden, bevor sie brummend und flackernd an geht... An meiner Alten KAISER Drossel ( mit Keramik lüsterklemme, Ende 50er, frühe 60 er) glüht die Leuchtstofflampe friedlich mit einem Rot/ Weiss vor , und geht flackerfrei in Betrieb. Leuchtstoffröhren an dieser drossel starter schneller,und sie ist auch geringfügig heller, unsere Netzspannung beträgt 225 V.
Mit freundlichen Grüßen Leonröhre
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Re: KVG's aus 220V~ - Zeit am Netz von heute-> o.k.?

Beitragvon HQI-TS » Samstag 5. Mai 2018, 09:09

Wie hell das vorglüht hänt oftmals von der LS ab, die haben da je nach Hersteller unterschiedliche Wendeln drin.
Bei kleinen Leuchten 15 / 18W mit VVG da glühts garnichtmehr vor, da der strom einfach zu wenig ist durch das VVG aber blinkt dafür einige male bisses mal zündet.

Bei Leuchtstoffmampen gibts keinen unterschied ob 220V oder 230V Drossel die halten da zimlich gleich lange.
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Re: KVG's aus 220V~ - Zeit am Netz von heute-> o.k.?

Beitragvon Leonröhre » Samstag 5. Mai 2018, 09:36

HQI-TS hat geschrieben:Wie hell das vorglüht hänt oftmals von der LS ab, die haben da je nach Hersteller unterschiedliche Wendeln drin.
Bei kleinen Leuchten 15 / 18W mit VVG da glühts garnichtmehr vor, da der strom einfach zu wenig ist durch das VVG aber blinkt dafür einige male bisses mal zündet.

Bei Leuchtstoffmampen gibts keinen unterschied ob 220V oder 230V Drossel die halten da zimlich gleich lange.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß wenn ich eine OSram L 36 W/ 25 an einem KVG betreibe, diese heller vroglüht
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Re: KVG's aus 220V~ - Zeit am Netz von heute-> o.k.?

Beitragvon HQI-TS » Samstag 5. Mai 2018, 10:05

Genau das meine ich. bei VVG fliest weniger Strom und des glüht schwächer.

bei 15W isses hald sowenig das es garnichtmehr oder nur ganz schwach vorglüht.
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Re: KVG's aus 220V~ - Zeit am Netz von heute-> o.k.?

Beitragvon Leonröhre » Samstag 5. Mai 2018, 14:05

HQI-TS hat geschrieben:Genau das meine ich. bei VVG fliest weniger Strom und des glüht schwächer.

bei 15W isses hald sowenig das es garnichtmehr oder nur ganz schwach vorglüht.
Die Dinger starten z.t. auch ohne Starter. Leider werden die 18 W Drosseln so hergestellt, ( oder die Leuchtstoff heizwendeln ) daß es 10 mal Blinkt, und beim Flackernden Start bläulich an den Enden leuchtet...
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Re: KVG's aus 220V~ - Zeit am Netz von heute-> o.k.?

Beitragvon Raum mit Pfand » Dienstag 8. Mai 2018, 07:25

Will man lange was von seinen Leuchtstofflampen haben, sollte man die eh mit einem elektronischen Starter starten. 18 W ist kein Problem, die 15er legen oftmals n Kaltstart hin, bevor der Starter überhaupt Gelegenheit hat zu reagieren...
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Re: KVG's aus 220V~ - Zeit am Netz von heute-> o.k.

Beitragvon Leonröhre » Dienstag 8. Mai 2018, 14:50

Raum mit Pfand hat geschrieben:Will man lange was von seinen Leuchtstofflampen haben, sollte man die eh mit einem elektronischen Starter starten. 18 W ist kein Problem, die 15er legen oftmals n Kaltstart hin, bevor der Starter überhaupt Gelegenheit hat zu reagieren...

Dazu ist der Osram ST151/ Philips S2/ Sylvania FSI 2 da, die gehen bis 20 W.
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Re: KVG's aus 220V~ - Zeit am Netz von heute-> o.k.?

Beitragvon Raum mit Pfand » Mittwoch 9. Mai 2018, 11:25

Schaffen die es auch, den Kaltstart der Röhre zu unterbinden?
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Re: KVG's aus 220V~ - Zeit am Netz von heute-> o.k.?

Beitragvon HQI-TS » Mittwoch 9. Mai 2018, 13:06

Jopp.

Für Röhren bis 22W (ausnahme 13W T5) diese 110V Starter verwenden, auch bei Einzelschaltung.
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